Klassische Homöopathie

Klassische Homöopathie 2017-01-16T08:21:46+00:00

Samuel HahnemannIhren Anfang nahm die Homöopathie vor über 200 Jahren mit dem Arzt und Naturwissenschaftler Samuel Hahnemann, geb. 1755 in Meißen.

Aufgrund genauer Selbstversuche und Beobachtungen von Krankheitsverläufen entwickelte er eine Heilkunst, die den Menschen als Ganzes behandelt, sowohl mit seinen körperlichen wie auch seinen seelischen Beschwerden.

Wichtigster Grundsatz der klassischen Homöopathie ist das Ähnlichkeitsprinzip:

„similia similibus curentur“
„Ähnliches werde durch Ähnliches geheilt“

Das entscheidende Auswahlkriterium für ein homöopathisches Arzneimittel ist es demnach, dass es an Gesunden ähnliche Symptome hervorrufen kann wie die, an denen der Kranke leidet.

Homöopathische GlobuliDer Patient bekommt das ausgewählte Mittel in möglichst niedriger Dosis und in potenzierter Form. Im Gegensatz zu vielen anderen Richtungen der Homöopathie wird in der Klassischen Homöopathie immer nur ein Mittel auf einmal verabreicht, meistens in einer mittleren oder hohen Potenz.

Arzneimittel werden nach der gründlichen Anamnese grundsätzlich nach dem individuellen Symptombild des Kranken ausgewählt.

Man behandelt mit der Homöopathie sowohl akute Krankheiten als auch chronische Leiden.

Pulsatilla (die Küchenschelle)

Eine kleine Anekdote zu einem großen Arzneimittel in der Homöopathie.

Nach alter giechischer Sage soll Pulsatilla (die Küchenschelle) aus den Tränen der Venus entstanden sein, als sie den Jüngling Adonis, der auf der Jagd von einem Eber getötet wurde, beweinte.

Pulsatilla (die Küchenschelle)

 

Der Begründer der Homöopathie Samuel Hahnemann schreibt in seiner Arzneimittellehre: „Es wird der arzneiliche Gebrauch von Pulsatille um desto hilfreicher sein, wenn in Übeln, zu denen in Rücksicht der Körperzufälle (Körpersymptome) dieses Kraut paßt, zugleich ein schüchternes, weinerliches, zu innerlicher Kränkung und stiller Ärgernis geneigtes, wenigstens mildes und nachgiebiges Gemüt im Kranken zugegen ist…“