Klassische Homöopathie

Klassische Homöopathie 2018-03-06T15:00:21+00:00

„Homöopathie ist die modernste und durchdachteste Methode, um Kranke ökonomisch und gewaltlos zu behandeln. Die Regierung muss sie in unserem Land fördern und unterstützen. Genauso wie mein Prinzip der Gewaltlosigkeit niemals scheitern wird, enttäuscht auch die Homöopathie nie.
Aber die Anhänger der Homöopathie könnten infolge falscher Anwendung der homöopathischen Prinzipien versagen.   Dr. Hahnemann besaß einen genialen Geist und entwickelte eine Methode, in der es keine Begrenzung gibt, um das menschliche Leben zu retten.
Ich verneige mich in Ehrfurcht vor seinem Können und dem großen humanitären Werk, welches er schuf.“

Mahatma Gandhi, 30. August 1936

Samuel HahnemannIhren Anfang nahm die Homöopathie vor über 200 Jahren mit dem Arzt und Naturwissenschaftler Samuel Hahnemann, geb. 1755 in Meißen.

Aufgrund genauer Selbstversuche und Beobachtungen von Krankheitsverläufen entwickelte er eine Heilkunst, die den Menschen als Ganzes behandelt, sowohl mit seinen körperlichen wie auch seinen seelischen Beschwerden.

Wichtigster Grundsatz der klassischen Homöopathie ist das Ähnlichkeitsprinzip:

„similia similibus curentur“
„Ähnliches werde durch Ähnliches geheilt“

Das entscheidende Auswahlkriterium für ein homöopathisches Arzneimittel ist es demnach, dass es an Gesunden ähnliche Symptome hervorrufen kann wie die, an denen der Kranke leidet.

Homöopathische GlobuliDer Patient bekommt das ausgewählte Mittel in möglichst niedriger Dosis und in potenzierter Form. Im Gegensatz zu vielen anderen Richtungen der Homöopathie wird in der Klassischen Homöopathie immer nur ein Mittel auf einmal verabreicht, meistens in einer mittleren oder hohen Potenz.

Arzneimittel werden nach der gründlichen Anamnese grundsätzlich nach dem individuellen Symptombild des Kranken ausgewählt.

Man behandelt mit der Homöopathie sowohl akute Krankheiten als auch chronische Leiden.

Pulsatilla (die Küchenschelle)

Eine kleine Anekdote zu einem großen Arzneimittel in der Homöopathie.

Nach alter giechischer Sage soll Pulsatilla (die Küchenschelle) aus den Tränen der Venus entstanden sein, als sie den Jüngling Adonis, der auf der Jagd von einem Eber getötet wurde, beweinte.

Pulsatilla (die Küchenschelle)

Der Begründer der Homöopathie Samuel Hahnemann schreibt in seiner Arzneimittellehre: „Es wird der arzneiliche Gebrauch von Pulsatille um desto hilfreicher sein, wenn in Übeln, zu denen in Rücksicht der Körperzufälle (Körpersymptome) dieses Kraut paßt, zugleich ein schüchternes, weinerliches, zu innerlicher Kränkung und stiller Ärgernis geneigtes, wenigstens mildes und nachgiebiges Gemüt im Kranken zugegen ist…“

Homöopathie erlebt – Filmprojekt

Patienten-Film des VKHD Verband klassischer Homöopathen Deutschlands e. V.

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